Forschung

Wir begleiten unter anderem Wirtschaftsunternehmen und Universitäten im Zusammenhang mit der Planung, Entwicklung und Wartung von Software. Dabei stehen unter technischen und wirtschaftlichen Bedingungen stehende Anwendungsfälle mobiler Szenarien und die Darstellung komplexer Sachverhalte in einem mobilen Umfeld im Fokus.

Unter Zugrundelegung benutzerzentrierter Ansätze konzipieren und entwickeln wir mobile Anwendungen mit Anbindungen an komplexe Backend-Systeme. Wir können dabei bereits auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Erfassung von Sensordaten und deren strukturierter Speicherung und Visualisierung auf mobilen Endgeräten zurückblicken.

Spin-Off – DFKI

Als ein aus der universitären Forschung des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz gegründetes Unternehmen (DFKI Spin-off) positionieren wir uns als wissenschaftlicher Partner mit hohem praktischem Erfahrungswert.

 

ASaP

Integrationsplattform für Smart Services in Intelligenten Umgebungen

Die Entwicklung von mit vernetzten Sensoren und Aktuatoren ausgestatteten Lebensbereichen ist ein wichtiger Zukunftstrend in Deutschland. Ein übergeordnetes Forschungsgebiet sind Intelligente Umgebungen, welche im Allgemeinen alle räumlichen Umgebungen umfassen, die dem Benutzer eine Form von intelligenter Assistenz und Unterstützung bereitstellen.

In der Dissertation zur Erlangung des Grades Doktor der Ingenieurswissenschaften (Dr.-Ing.) beschäftigte sich Herr Dr. Jochen Frey (CTO PIONEO) mit der Fragestellung, wie neuartige digitale Mehrwertdienste in Form von sogenannten Smart Services innerhalb einer Intelligenten Umgebungen geschaffen und nahtlos darin integriert werden können.

Aufbauend auf einer einheitlichen semantischen Modellierung einer Intelligenten Umgebung wurde neben einem Konzept zur Realisierung von personalisierten Benutzerschnittstellen auch eine auf einem Multiagentensystem aufbauende Plattform zur dienstübergreifenden Integration von Smart Services vorgestellt.

Publikation laden

Download

 

ActiVAtE

Bewegungsverhalten beobachten und zu Steigerungen anregen

Ein Großteil nicht übertragbarer Erkrankungen (wie Übergewicht, Krebs, Depression oder Diabetes) wird durch körperliche Inaktivität begünstigt. Die Zahl der körperlich inaktiven Menschen steigt dabei rasant an und liegt nunmehr bei nahezu einem Drittel der Weltbevölkerung. Ein vielbeachteter Ansatz zur Steigerung von Bewegungsaktivität beruht auf dem Einsatz und der Evaluation monetärer Anreize. Neueste verhaltensökonomische Interventionsstudien zeigen vielversprechende Möglichkeiten auf, Menschen kurzfristig zu mehr Bewegung anzuspornen und damit eine Vielzahl positiver gesundheitsbezogener Effekte zu erzielen. Einen Beleg langfristiger Auswirkungen dieser Interventionen bietet die Forschungslage jedoch noch nicht. 

Insbesondere zeigen einige Studien signifikante Effekte während des Beobachtungs- und Bezahlzeitraums, die positiven Verhaltensänderungen verschwanden aber mit der Beendigung der Bonuszahlungen. Ein weiterer offensichtlicher Nachteil dieser Methode sind die hohen Kosten, die dem individuellen und volkswirtschaftlichen Nutzen entgegenstehen. Im Projekt ActiVAte_Behavior möchten wir die unmittelbaren und längerfristigen Wirkungen nichtmonetärer und niedriger monetärer Anreize untersuchen und deren Einsatz für unterschiedliche Zielgruppen optimieren. Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, gesündere Entscheidungen zu treffen und so persönliche Vorsätze einzuhalten, mit – in der Folge – positiven Effekten für das Individuum, seine soziale Umgebung und die Gesellschaft als Ganzes. 

ActiVAtE_Behavior verfolgt im Gegensatz zu bisherigen Studien einen längerfristigen Ansatz, indem das Bewegungsverhalten der Menschen über mindestens ein Jahr beobachtet und zu Steigerungen angeregt werden soll. Dabei erlaubt unser spezifischer Ansatz nicht nur die objektive Messung von Gesundheitsdaten über Wearables und Smartphone-Applikationen, sondern wird auch als Ergebnisse des Forschungsprozesses nicht nur einfache Korrelationen aufzeigen (wie es bei vergleichbaren Projekten der Fall ist), sondern reale Kausalzusammenhänge aufdecken können. Solche wertvollen Erkenntnisse über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge tragen in Politik und Gesellschaft zu evidenzbasierten Entscheidungen bei.

Projekt ActiVAte_Behavior Uni Vechta

Projektwebseite